Wie kannst du dein Demenz-Risiko im Alter reduzieren?

Portrait Anke Sinnigen

Rund zwei Drittel aller Alzheimer-Erkrankten sind Frauen. Eine Hormonersatztherapie kann dein Risiko an einer Demenz zu erkranken, um ca. 11 bis 33 Prozent reduzieren, aber nur wenn rechtzeitig mit der Therapie gestartet wird.

Dr. med. Sabrina Baumgärtner vom Universitätsspital Zürich stellt den Zusammenhang zwischen der Entwicklung einer Demenz und den hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren auf der Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft vor.

Das „window of opportunity“ nutzen

Eine ausführliche Review Analyse konnte zeigen, dass die Risikoreduktion einer Alzheimer-Demenz durch eine Hormonersatztherapie (HRT) bei ca. 11 bis 33 Prozent liegt. Bei bereits bestehender Alzheimerdemenz konnte mit einer HRT dagegen keine Verbesserung der Kognition erreicht werden. Der Effekt einer HRT ist dabei am größten, wenn sie im sogenannten „window of opportunity“ gestartet wird, also im Zeitraum bis maximal zehn Jahre nach der Menopause.

Risikofaktoren für eine Demenz

Die Untersuchung ist besonders wichtig, da Frauen ein höheres Demenzrisiko haben: 10 von 100 Frauen erhalten im Laufe ihres Lebens die Diagnose Demenz. Für 35% aller Demenzfälle spielen bestimmte Risikofaktoren eine Rolle, wie beispielsweise Diabetes, Bluthochdruck, Nikotin, Übergewicht, Hörverlust, Depression, Einsamkeit sowie ein niedriges Ausbildungsniveau. Schützen können dagegen eine mediterrane Ernährung, Kaffeekonsum, Alkoholverzicht, intensive körperliche Aktivität, Fischkonsum, Offenheit und bestimmte Medikamente wie etwa die Hormonersatztherapie.

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