Wie behandeln Frauen in Skandinavien ihre Beschwerden in den Wechseljahren?

Portrait Anke Sinnigen

Skandinavien gilt als innovativ und modern – zeigt sich das auch in der Behandlung der Beschwerden durch die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren? Das wollten wir von der schwedischen Gynäkologin Dr. Hilde Löfqvist wissen. Das Ergebnis hat uns überrascht. Statt beispielsweise pflanzliche oder homöopathische Produkte anzuwenden, setzen skandinavische Frauen eher auf Arzneimittel, die ihnen von Ärzt:innen verschrieben werden.

Interessant war auch, dass in Schweden keine bioidentischen Hormone verfügbar sind und diese umständlich über Deutschland bestellt werden müssen. Dank der Aktivitäten von Hilde Löfqvist soll sich das aber bald ändern.

Frauen in Skandinavien und Deutschland – Die Beschwerden in den Wechseljahre sind die gleichen

Viele Frauen in Schweden – wie auch in Deutschland – denken bei ihren Beschwerden nicht an die Wechseljahre, sondern beispielsweise eher an einen Burnout. Grund sind die verschiedenen Anforderungen durch die Familie mit Kindern im Teenager-Alter Job, ggf. pflegebedürftige Eltern – und zusätzlich kommen dann die neuen gesundheitlichen Herausforderungen durch die hormonellen Veränderungen dazu. Diese Situation kann schnell zu einer Überforderung führen.

Hilde Löfqvist arbeitet gezielt mit Hormonen, sie achtet auf die präventiven Effekte einer Hormontherapie und dem Vorbeugen von chronischen Erkrankungen wie Herzkreislauf-Erkrankungen, Stichwort: healthy aging. Mehr dazu im Interview.

 

Mehr Informationen zu Hilde Löfqvist und ihrem Buch findest du auf ihrer Website www.doktorhilde.de

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